15 Fragen zum Zusammenschluss Baden Neuenhof

Der Zusammenschluss von Baden und Neuenhof soll 2012 vollzogen werden. Im Vorfeld wird der Bevölkerung die Möglichkeit zur Vernehmlassung – mittels eines Fragebogens – geboten.

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Fusion Baden Neuenhof

Fusion Baden Neuenhof

Stadtanzeiger Baden

Carolin Frei

Der geplante Zusammenschluss von Neuenhof und Baden basiert auf umfangreichen Abklärungen, die in einen Schlussbericht und in einen Zusammenschlussvertrag münden. Zudem soll nun mittels einer Vernehmlassung vom 19. Oktober bis 21. November «der Puls der Bevölkerung» zu diesem Thema erforscht werden. Den Fragebogen und die Unterlagen dazu kann sich jedermann vom Internet herunterladen bzw. bei den Verwaltungen bestellen. Ziel ist, damit bis zum 21. November weitere Anhaltspunkte zum Projekt Neuenhof Baden zu gewinnen.

Fakt ist jedoch, dass die Neuenhofer Stimmberechtigten mit 68,3 Prozent Ja-Stimmen und Baden sogar mit 73,9 Prozent Ja-Stimmen die entsprechende GeRAG-Vorlage (Zusammenschlussbeitrag) klar befürwortet haben. Fakt ist zudem das knappe Nein der aargauischen Bevölkerung zu den GeRAG-Vorlagen (Gemeindereform Aargau).

An der Medieninformation betonte der Badener Gemeindeammann Stephan Attiger, dass durch den Zusammenschluss viele Synergien genutzt werden könnten, was wiederum für eine optimale Positionierung der «Marke Baden» im umliegenden Wirtschaftsraum sorgen würde. Auch sein Neuenhofer Kollege Walter Benz ist überzeugt, dass das Zusammengehen eine gute und nachhaltige Lösung für Neuenhof und Baden darstelle.

Ob sich der Kanton, und wenn ja, in welcher Höhe, an den Kosten beteiligt, steht noch nicht fest, sollte jedoch, gemäss Stephan Attiger, bei Ablauf des Vernehmlassungsverfahrens den Verantwortlichen vorliegen. Entscheidend sei nicht in erster Linie die finanzielle Unterstützung - obwohl man die natürlich dankend annehmen würde -, sondern die Tatsache, dass der Kanton hinter dem Projekt als solchem stehe. Denn die Kosten würden sich in erträglichem Rahmen bewegen und deshalb würde auch keine Steuerfusserhöhung nötig.

Peter Züllig, Projektverantwortlicher, zeigte an der Medieninformation zudem auf, was sich beim Zusammenschluss unter anderem ändern würde, oder eben nicht: Der Name der zusammengeschlossenen Gemeinde ist Baden. Auch das Wappen und das Siegel werden von Baden übernommen. Der Sitz der neuen Gemeinde ist Baden, Teilbereiche sind in Neuenhof untergebracht. Die Schulstandorte werden beibehalten wie bisher, allerdings wird die Schulorganisation unter einer Führung zusammengelegt.

Fragebogen bestellen unter www.neuenhofundbaden.ch, www.badenundneuenhof.ch oder direkt bei der Stadt Baden bzw. Gemeinde Neuenhof.