Erst kurz nach 7 Uhr am Sonntagmorgen hatten die angemeldeten Teilnehmer Klarheit darüber, dass sie starten durften. Punkt 8 Uhr ging es los, bei grau verhangenem Himmel und Nieselregen.

Der schnellste Schwimmer schaffte die rund 1800 Meter über die Bucht in 21 Minuten. Die langsamste Schwimmerin brauchte für die Strecke eine Stunde und 17 Minuten. "Ich bin etwas im Zickzack geschwommen", verriet die 69-jährige Martine, nachdem sie unter Applaus aus dem Wasser gestiegen war. Die älteste Teilnehmerin war 84 Jahre alt.

Das Genfer Seeschwimmen ist in kurzer Zeit zu einem riesigen Erfolg geworden. 2016 fand die erste Ausgabe mit 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Mit 1200 Angemeldeten in diesem Jahr sei das Maximum für den von Freiwilligen mit viel Einsatz durchgeführten Anlass erreicht, sagte Organisator Olivier Boillat.