Die Stellen werden in den Bereichen Administration, Verwaltung und im Betrieb abgebaut. Weil die SBB jedoch im gleichen Zeitraum mit einer Zunahme des Verkehrs rechnen, sollen gleichzeitig 200 Stellen geschaffen werden, vorab beim Zugs- und Reinigungspersonal, wie das Bahnunternehmen am Donnerstag an einer Medienkonferenz mitteilte.

Einsparen will die SBB bei der Beschaffung, bei den Investitionen und bei den Personalkosten. Die Massnahmen stehen im Zusammenhang mit dem bereits im November 2015 kommunizierten Programm "RailFit20/30". Dieses betrachtet die SBB als "zentrales Programm zur Umsetzung der SBBStrategie 2020".

"RailFit20/30" beinhaltet zudem Anpassungen bei den Sozialleistungen. DieSBB verweist darauf, dass sie bisher die Risikobeiträge der Pensionskasse alleine trage. Ab Januar 2017 sollen diese Beträge zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitenden aufgeteilt werden. Deshalb werden allen Mitarbeitenden 0,8 Prozent Lohn abgezogen.

Obwohl die SBB darauf verweisen, dass sie "dank gesteigerter Wettbewerbsfähigkeit eine sichere Arbeitgeberin" bleibe, bedeutet das in die Zukunft gerichtete Programm, dass die Interessen der Mitarbeitenden gegen jene der Bahnbenutzerinnen und -benutzer abgewogen werden.