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Wer wegen der Corona-Krise den Job verliert, dem soll die Wohnung nicht gekündigt werden dürfen

Wer wegen der Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten gerät, dem soll die Wohnung nicht gekündigt werden dürfen. (Symbolbild)

Wer wegen der Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten gerät, dem soll die Wohnung nicht gekündigt werden dürfen. (Symbolbild)

Wer kein Einkommen mehr hat, der kann oft die Miete nicht mehr bezahlen. Der Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz fordert nun, dass bei Betroffenen Zahlungsfristen ausgesetzt werden sollen.

(mg) Wegen dem Corona-Virus und den damit verbundenen Massnahmen bricht bei vielen Personen das Einkommen weg. Wer dadurch die Miete nicht mehr bezahlen kann, dem droht die Wohnungskündigung. Der Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz (MV Schweiz) setzt sich nun dafür ein, dass Zahlungsfristen ausgesetzt werden, «von denen private oder Geschäfts-Mieterinnen und -Mieter negativ betroffen sein könnten», wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Der Verband hat die Forderung in einem Schreiben beim Bundesrat deponiert. «Bei den ökonomischen und sozialen Massnahmen muss der Bundesrat auch die finanziellen Mittel berücksichtigen, die zur Bezahlung der Mieten nötig sind», so der MV Schweiz. Zudem wird gefordert, dass alle Zwangsräumungen suspendiert werden, da «die Behörden nicht mehr in der Lage sein werden, notfallmässig Unterkünfte für Mieter zur Verfügung zu stellen, die von solchen Räumungen betroffen sind».

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