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Wegen Corona: Saure Nachrichten für Süssigkeiten-Jäger

An Halloween ziehen Kinder von Tür zu Tür und fordern unter der Androhung von Streichen Süssigkeiten.

An Halloween ziehen Kinder von Tür zu Tür und fordern unter der Androhung von Streichen Süssigkeiten.

Verkleidet von Tür zu Tür ziehen und um Süssigkeiten betteln: Halloween wird längst auch in der Schweiz gefeiert. Bitte dieses Jahr nicht, finden dagegen die Berner Behörden.

(mg) Social Distancing geht anders: Jedes Jahr am 31. Oktober ziehen Kinder und Jugendliche verkleidet von Tür zu Tür und fordern unter der Androhung von Streichen Süssigkeiten ein. Halloween ist längst von Amerika nach Europa geschwappt. Aber Corona droht den Hexen, Zombies und Gespenster einen Strich durch die Zuckerrechnung zu machen. Die Berner Behörden raten «dringend von Halloween-Strassentreffen oder Tür-zu-Tür-Rundgängen von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen ab», wie sie in einer Mitteilung vom Donnerstag schreiben.

Die Verbreitung des Coronavirus könne nur eingedämmt werden, «wenn die gesamte Bevölkerung dazu beiträgt, die Möglichkeiten einer Ansteckung zu verringern.» Also auch kein «Süsses oder Saures». Es sei «in der momentanen Lage nicht zu empfehlen, sich in gemischten Gruppen ausserhalb des gewohnten sozialen Umfelds zu bewegen.» Sowieso erinnern die Behörden daran, dass «private Treffen mit mehr als 10 Personen und öffentliche Treffen mit mehr als 15 Personen verboten sind.»

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