Offenbar lösten Gas- und Klempnerarbeiten in dem Restaurant das Unglück aus. Nach Behördenangaben wurden mindestens 25 Menschen verletzt, vier von ihnen schwer.

Nach einer lauten Explosion war ein mehrstöckiges Wohn- und Geschäftshaus im Stadtteil East Village am Donnerstag in Flammen aufgegangen und teilweise eingestürzt. Zwei benachbarte Gebäude fielen ebenfalls in sich zusammen.

Mehr als 200 Feuerwehrleute waren im Einsatz und kämpften am Freitag weiter gegen kleinere Brände an der Unglücksstelle. Nach Angaben der Stadtverwaltung sollen die Ruinen komplett abgerissen werden.

"Es war unglaublich laut und die Fenster haben gewackelt", sagte ein 23-jähriger Student, der zwei Häuser entfernt einen Freund besuchte. Im Fernsehen waren dramatische Bilder von Menschen zu sehen, die nach der Explosion in Panik aus dem Sushi-Restaurant fliehen.

Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio sagte, erste Ermittlungen deuteten auf eine Gasexplosion hin. Das Rote Kreuz richtete ein Notfalllager in einer Schule ein, um die obdachlos gewordenen Bewohner der Häuser zu betreuen. Insgesamt wurden sechs Gebäude evakuiert.

Vor einem Jahr waren acht Menschen ums Leben gekommen, als zwei Wohnhäuser nach einer Gasexplosion im New Yorker Bezirk Harlem eingestürzt waren. Dutzende Menschen erlitten damals Verletzungen.