Verkehrsunfall

Zwei Tote und zwei Verletzte nach Selbstunfall in Graubünden

Die Arosastrasse, wo das Auto am Samstag um Mitternacht ab der Fahrbahn geriet.

Die Arosastrasse, wo das Auto am Samstag um Mitternacht ab der Fahrbahn geriet.

Ein 21-jährige Autolenker und ein Mitfahrer sind in der Nacht auf Sonntag in Castiel im bündnerischen Schanfigg bei einem Selbstunfall ums Leben gekommen. Zwei weitere Männer auf dem Rücksitz verletzten sich schwer. Das Auto ging in Flammen auf.

Wie die Kantonspolizei Graubünden am Montag mitteilte, fuhr der 21-jährige Autolenker mit drei weiteren Personen am Samstag um 23.50 Uhr von Chur über die Arosastrasse bergwärts. Kurz nach Castiel, in einer Linkskurve, kam das Fahrzeug ins Schleudern, geriet auf der Talseite über die Strasse hinaus und überschlug sich mehrfach den Abhang hinunter.

In einem Waldstück, ungefähr 50 Meter unterhalb der Strasse, kam das Fahrzeug auf den Rädern zum Stillstand und fing sofort Feuer. Die zwei hinten sitzenden Mitfahrer im Alter von 18 und 19 Jahren konnten sich selber aus dem total demolierten Fahrzeug befreien.

Keine Rettung mehr für Lenker und Beifahrer

Die 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Arosa Mitte löschten das Feuer, trotzdem konnten der Lenker sowie der Beifahrer nicht mehr gerettet werden. Der Beifahrer war am Montag formell noch nicht identifiziert, weshalb die Polizei dessen Alter nicht nannte.

Mit einer einer Winde der Rega wurde der schwer verletzte 18-Jährige geborgen und ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen. Der andere Überlebende wurde mit der Rettung Chur ins Kantonsspital überführt.

Während rund vier Stunden wurde die Arosastrasse für die Unfallaufnahmen und Bergungsarbeiten gesperrt. Im Einsatz stand auch ein Team der Stadtpolizei Chur. Für die Betreuung der Einsatzkräfte wurde das Care Team Grischun aufgeboten. Der genaue Unfallhergang wird durch die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei abgeklärt.

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