Polygamie

Zumas Vielehe kommt südafrikanische Steuerzahler teuer zu stehen

Südafrikas Präsident Jacob Zuma (Archiv)

Südafrikas Präsident Jacob Zuma (Archiv)

Die Vielehe des südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma kommt die Steuerzahler des Landes teuer zu stehen. Wie die Regierung mitteilte, kosteten Zumas drei Ehefrauen und 20 Kinder im vergangenen Jahr 15,5 Millionen Rand (2,2 Millionen Franken).

Damit verdoppelte Zuma das Budget für den präsidialen Familienunterhalt - der frühere Staatschef Thabo Mbeki war noch mit acht Millionen Rand ausgekommen.

Der südafrikanische Staat zahlt für Präsidentenkinder, solange diese unter 27 Jahre alt, nicht berufstätig und unverheiratet sind. Zumas Frauen haben Anspruch auf einen persönlichen Referenten und einen wissenschaftlichen Mitarbeiter. Sie bekommen zudem nationale und internationale Reisen, Handys und Computer bezahlt.

In Südafrika ist Polygamie erlaubt. Zuma hatte Anfang Januar zum fünften Mal geheiratet und hat nun drei Ehefrauen. Eine seiner Frauen beging im Jahr 2000 Selbstmord, eine Ehe wurde geschieden.

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