«Barry on Tour»
Zum Jubiläum der Bernhardiner-Stiftung touren fünf «Barrys» durch die Schweiz

Vom Rettungs- zum Sozialhund: Die Fondation Barry feiert ihr 10-jähriges Bestehen. Fünf Hunde touren dabei durch die Schweiz. Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist die Geburtstagsfeier im Bernhardiner-Museum in Martigny.

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Die Bernhardiner-Stiftung Fondation Barry feiert ihr 10-jähriges Bestehen mit einer Schweizer Tournee. Die Bernhardiner werden im April und Mai verschiedene Städte besuchen. Im Juni findet dann die Geburtstagsfeier in Martigny VS statt, wie die Stiftung am Donnerstag mitteilte.

Die Bernhardiner besuchen auf ihrer "Barry on Tour" die Städte Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Luzern, Lausanne und Genf sowie das Tessin. Das Programm geht von Hundezugwagenfahren für Kinder über Hunde streicheln bis zu Informationen über die Hunde und Stiftung.

Mindestens fünf Hunde sind jeweils an den Anlässen in den Städten anwesend, wie Sprecherin Doris Kündig auf Anfrage sagte. Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist die Geburtstagsfeier vom 4. bis 7. Juni im Bernhardiner-Museum in Martigny.

Mit den Veranstaltungen soll die Bekanntheit der Stiftung erhöht werden. Zudem sollen so viele Menschen wie möglich für das Anliegen der Stiftung sensibilisiert werden. Herzensanliegen der Stiftung sind das Sichern der Zucht und der Einsatz der Hunde im Sozialwesen.

Die gemeinnützige Fondation Barry war im Januar 2005 gegründet worden. Nach der Gründung hat die Stiftung vom Geistlichen Orden der Chorherren vom Grossen Sankt Bernhard die Zuchtstätte mit den berühmten Bernhardiner-Hunden übernommen. Seither ist die Stiftung Besitzerin der weltweit ältesten und bedeutendsten Zucht des Schweizer Nationalhundes.

Die Non-Profit-Organisation setzt sich für die Sicherung des Fortbestandes der Hunde vom Grossen Sankt Bernhard und den Erhalt des typischen Hospiz-Hundes ein. Gegenwärtig besitzt die Fondation Barry 25 Hündinnen und sieben Rüden. In der Zuchtstätte werden pro Jahr durchschnittlich 20 Welpen geboren. (sda)