Polen
Zug fährt mit 110 km/h, auf dem Bahnübergang steht ein Laster und das ist der Lokführer

Er macht das einzig Richtige: In den letzten Sekunden vor dem Crash rennt der Lokführer durch seinen Zug und warnt die Passagiere.

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Das letzte, was man als Passagier in einem fahrenden Zug sehen will, ist der Lokführer. Schon gar nicht, wenn der Zug mit 110 Stundenkilometern über die Gleise braust.

Doch dieser polnische Zugführer hatte allen Grund für seine ungewöhnliche Aktion: Sein Zug fuhr auf einen Bahnübergang zu, auf dem ein Pick-up stand.

Zum Bremsen blieb keine Zeit mehr, aber dafür, die Fahrgäste zu warnen. Drei Sekunden habe er dafür Zeit gehabt, berichtet BBC.

Seine Entscheidung war die richtige: Der Zug wurde bei dem Zusammenstoss beschädigt, doch von den Passagieren wurde niemand ernsthaft verletzt. Das haben sie zum Teil dem Lokführer zu verdanken, der sie angewiesen hatte, sich zu ducken. (smo)