Aus polizeilicher Sicht verlief der Grossanlass "weitestgehend problemlos". Sieben Personen erlitten bei tätlichen Auseinandersetzungen, bei denen meist alkoholisierte Personen beteiligt waren, Verletzungen, die im Spital behandelt werden mussten. Vier Personen wurden festgenommen.

Keine grossen Zwischenfälle

Im Verhältnis zur grossen Zahl von Festgästen sei dies eine positive Bilanz, schreibt die Stadtpolizei Zürich in einem Communiqué vom Sonntag.

Bei den Sanitätsposten auf dem Festgelände wurden etwa 560 Personen behandelt, 37 kamen ins Spital. Bei 38 Alkoholisierten war eine Ausnüchterung nötig. Glücklicherweise hätten die Sanitäter mit keinem einzigen gravierenden Fall zu tun gehabt, sagte Schutz&Rettung-Sprecher Erich Maag. Am häufigsten mussten Schnittverletzungen an Füssen behandelt werden.

Willkommene Abkühlung am Samstagabend

Die Feiernden auf dem Festgelände im Gebiet um das Seebecken erlebten zwei heisse Tage, eine Tropennacht mit über 20 Grad sowie eine willkommene Abkühlung und einige Regentropfen in der Nacht auf Sonntag.

Zwei Feuerwerke zu später Stunde über dem Zürichsee waren die Höhepunkte des Festes, das als grösstes Volksfest der Schweiz gilt und alle drei Jahre stattfindet.

Beim Feuerwerk vom Samstag gabs als Überraschung eine Europapremiere: Einige Feuerwerkskörper wurden aus zwei Helikoptern in den Nachthimmel geschossen - als Ergänzung zu den von Ledischiffen aus gezündeten.

Hunderttausende schauen Feuerwerk

Der halbstündige Lichterzauber "Fire" vom Freitag wurde von 800'000 Personen mitverfolgt, jener unter dem Motto "Pyrosymphonie" vom Samstag von 1,1 Millionen, wie die Organisatoren mitteilten.

Sowohl zur Eröffnung des Festes am Freitagabend kurz nach 17 Uhr sowie am Samstag nach 20 Uhr zeigten Piloten der Kunstflugstaffel "Patrouille Suisse" ihr Können mit spektakulären Figuren und Kreuzungen am Himmel über Zürich.