Zehntausende Festfreudige vergnügen sich an der Fasnacht

Fasnacht in Monthey

Fasnacht in Monthey

In mehreren Schweizer Orten haben sich am Wochenende Zehntausende Festfreudige an der Fasnacht vergnügt. Ohne sich von Schnee und Kälte in der Deutschschweiz beirren zu lassen, zogen die Fasnächtler satirisch über das Tagesgeschehen her.

Tausende lockte das erste Fasnachts-Wochenende in der Region Basel auf die Strassen. Cliquen, Guggenmusiken und Fasnachtswagen waren an diversen Umzügen unterwegs, etwa in den Baselbieter Gemeinden Aesch, Allschwil und Laufen, ferner in Fricktaler Gemeinden. Erste Fasnachtsumzüge waren schon am Samstag durchgeführt worden.

Viele nutzen das erste Fasnachts-Wochenende in der Region auch als Einstimmung zur Basler Fasnacht, die am 2. März um 4 Uhr früh mit dem "Morgestraich" beginnt.

Bei winterlichen Temperaturen schauten in der Stadt Solothurn viele Schaulustige dem Fasnachtsumzug zu. Kein Blatt vor den Mund nahm der Tambourenverein Solothurn: "Wenn johrelang verteilsch chly Kot, wird'sch promoviert zum Bundesrot." Damit spielte der Verein auf die Wahl von Ueli Maurer in den Bundesrat an.

Die Darsteller nahmen am Umzug aber auch die Armee oder den landesweit bekannten Solothurner Altrocker Chris von Rohr auf die Schippe.

In Bellinzona verfolgten einige Zehntausend Zuschauer den Umzug mit 54 Gruppen und Wagen - im Gegensatz zur Deutschschweiz waren die Temperaturen in der Südschweiz frühlingshaft mild. Es dominierten kantonale Themen wie etwa die Kussaffäre zwischen den Staatsräten Patrizia Pesenti und Marco Borradori.

Weitere Sujets der 146. Ausgabe des Rabadan bildeten der Streit um das Wirterecht im Castelgrande von Bellinzona, die Polemiken um den Wolf oder die Krise des Hockey Clubs Ambrì Piotta.

In Chur haben bereits am Samstag rund 24 000 Schaulustige den Fasnachtsumzug durch die Strassen der Innenstadt verfolgt.

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