Vogelgrippe

Zahl der Vogelgrippe-Toten in China auf 16 gestiegen

Ein Kind mit einem Mundschutz auf einem geschlossenen Geflügelmarkt in Huhuai (Archiv)

Ein Kind mit einem Mundschutz auf einem geschlossenen Geflügelmarkt in Huhuai (Archiv)

Die Zahl der Vogelgrippe-Toten in China ist nach dem Auftreten des neuen Erregers H7N9 auf 16 gestiegen. Zwei Menschen seien in der Millionenstadt Shanghai gestorben, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag.

Insgesamt seien 77 mit dem Virus infizierte Patienten bekannt. Die genaue Herkunft der Infektionen sei unklar. Bisher hat sich auch nicht bestätigt, dass die Krankheit von Mensch zu Mensch übertragen wurde.

Allerdings sei bei ungefähr 40 Prozent der Kranken unklar, ob sie Kontakt mit Geflügel hatten, berichtete die Zeitung "Beijing News" am Mittwoch unter Berufung auf Zeng Guang, Wissenschaftler beim chinesischen Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten.

Aus Angst vor einer Ausbreitung wurden tausende Vögel getötet und Geflügelmärkte in Shanghai und Peking geschlossen. Ein internationales Expertenteam reist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO diese Woche nach China, um bei der Suche nach den Ursachen der Krankheit zu helfen.

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