Tornado

Zahl der Toten nach Tornado in den USA auf zwölf gestiegen

Tornado legte ganze Häuser in Trümmer (Archiv)

Tornado legte ganze Häuser in Trümmer (Archiv)

Trümmerberge, wohin das Auge reicht: Nach dem Tornado im US-Staat Mississippi wurden auch Nationalgardisten zum Aufräumen eingespannt. Die Zahl der Toten ist nach Angaben des lokalen Fernsehsenders WLOX 13 von zehn auf zwölf gestiegen.

Rettungskräfte suchten weiter nach Überlebenden. Der Wirbelsturm war am Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern pro Stunde über den südlichen Bundesstaat hinweggefegt und hatte schwere Verwüstungen angerichtet.

In den sechs am schwersten betroffenen Gemeinden seien rund 680 Häuser beschädigt worden, berichtete der Sender. 140 Häuser wurden derart schwer zerstört, dass sie nicht mehr bewohnbar sind, erklärte Gouverneur Haley Barbour. Das erinnere ihn an den Hurrikan "Katrina", der vor fünf Jahren zur Flutkatastrophe in New Orleans geführt hatte, fügte er hinzu.

Besonders stark betroffen war Yazoo County mit der 14 500- Einwohner-Ortschaft Yazoo City: Das Städtchen glich über weite Strecken einer Ansammlung von Trümmerbergen.

Der Wirbelsturm hatte streckenweise solche Kraft, dass "Lastautos wie Spielzeug durch die Luft gewirbelt wurden", berichtete ein Reporter des TV-Senders CNN. Tausende Menschen waren ohne Strom.

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