Schweinegrippe

Zahl der Todesfälle weltweit übersteigt die Tausendermarke

Junge mit Schutzmaske in Brasilien

Junge mit Schutzmaske in Brasilien

Weltweit sind bisher 1154 Menschen an der Schweinegrippe gestorben. Das zeigt die jüngste Bilanz, welche die WHO auf ihrer Internetseite veröffentlichte. Damit stieg die Zahl der Todesfälle innert einer Woche fast um die Hälfte an.

Beim ihrem letzten Zwischenbericht hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Anfang vergangener Woche noch 816 Fälle vermeldet.

Die mit Abstand meisten Todesfälle (1008) gab es auf dem amerikanischen Kontinent, wo sich bisher 98'242 Menschen mit dem Virus A(H1N1) infiziert haben. Weltweit stieg die Zahl der Krankheitsfälle laut WHO auf 162'380.

In Europa erkrankten bisher 26'089 Menschen an dem Virus, 41 Fälle endeten tödlich. In Südostasien ist die Zahl der Infizierten zwar deutlich geringer (9858), bisher starben in dieser Region jedoch bereits 65 Menschen an den Folgen von A(H1N1).

Laut der WHO sind mittlerweile fast alle Länder vom Schweinegrippe-Virus betroffen.

Novartis hat mit der nächsten Testphase zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen die neue A(H1N1)-Influenza begonnen. Einer ersten Person in Grossbritannien sei vor etwa zehn Tagen der Wirkstoff gegen die Schweinegrippe injiziert worden, teilte Novartis-Sprecher Eric Althoff mit.

Ein Jahr lang soll das Mittel an etwa 6000 Personen in Deutschland, Grossbritannien und den USA erprobt werden. Laut Althoff soll die Markteinführung aber wahrscheinlich bereits vor Abschluss aller Tests erfolgen.

Novartis hat, wie andere Pharmahersteller auch - bereits Bestellungen für den Impfstoff erhalten. So gab das Unternehmen Mitte Juli bekannt, mit über 35 Regierungen über Lieferungen zu sprechen.

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