Coronavirus

Zahl der Todesfälle durch Coronavirus in China steigt um 38 auf 170

Die Zahl der Todesfälle, die auf das Coronavirus zurückgehen, steigt weiter an.

Die Zahl der Todesfälle, die auf das Coronavirus zurückgehen, steigt weiter an.

Die Zahl der von dem neuartigen Coronavirus verursachten Todesfälle in China ist um weitere 38 auf insgesamt mindestens 170 gestiegen.

Wie die Behörden in der zentralchinesischen Provinz Hubei am Donnerstag mitteilten, wurden in der Region ausserdem weitere 1032 Erkrankungen durch den Erreger verzeichnet. Die Gesamtzahl der Krankheitsfälle in der Volksrepublik stieg damit auf mehr als 7000.

Von der Millionenmetropole Wuhan in Hubei hatte der Erreger seinen Ausgang genommen. Die Provinz ist inzwischen weitgehend von der Aussenwelt abgeriegelt. Ausserhalb Chinas gibt es bisher etwa 50 Infektionsfälle in mindestens 18 Ländern.

50 Verdachtsfälle in der Schweiz

In der Schweiz sind bislang rund 50 Verdachtsfälle abgeklärt worden. Von den Getesteten war keine Person mit dem Coronavirus infiziert. Die Lage entwickelt sich jedoch ständig weiter, wie es am Mittwoch beim Bundesamt für Gesundheit hiess.

Nachdem auch Tibet die erste Erkrankung mit dem Coronavirus gemeldet hatte, sind nun in allen Regionen und Provinzen Chinas Infektionen nachgewiesen. Die ersten Fälle waren Ende Dezember in der zentralchinesischen Stadt Wuhan aufgetreten.

Auch Frankreich meldete eine weitere Infektion. Bei der mittlerweile fünften Erkrankung im Land handele sich dabei um die Tochter des ebenfalls erkrankten 80-jährigen Touristen aus China, teilte das französische Gesundheitsministerium mit.

Der Zustand des 80-Jährigen sei ernst. Der Mann werde weiter in einem Pariser Krankenhaus behandelt. Ausserdem habe sich der Zustand eines weiteren infizierten etwa 30-Jährigen verschlechtert, der seit Ende vergangener Woche behandelt wird. Derzeit sind rund 50 Infektionen mit dem Coronavirus ausserhalb Chinas bestätigt.

Auswirkungen auf die Flugbranche

Inzwischen setzt das Ausland zunehmend auf Abschottungsmassnahmen gegenüber China, um ein weiteres Übergreifen des Virus zu verhindern. So setzten die Lufthansa, die Swiss, British Airways und weitere Fluglinien ihre Flüge in die Volksrepublik aus. Zahlreiche Länder rieten von Reisen nach China ab.

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