Rückkehr

Wolf im Kanton Luzern tappt in Fotofalle

Wölfin Basler Zoo (Archiv)

Wölfin Basler Zoo (Archiv)

Der Wolf, der sich Anfang Jahr auf der Luzerner Seite des Pilatusgebiets herumgetrieben hat, scheint sich noch immer in der Region aufzuhalten. In der Nacht auf Dienstag tappte ein Wolf im Eigental in eine Fotofalle.

Ende März gab die Staatskanzlei bekannt, dass der Wolf rund 200 Jahre nach seiner Ausrottung in den Kanton Luzern zurückgekehrt ist. Die Analyse von Kot, der im Januar in der Gemeinde Schwarzenberg gefunden wurde, hatte den Nachweis erbracht.

Das Raubtier scheint sich weiter in der Region aufzuhalten. Am 2. und 3. März wurden bei einer Liegenschaft oberhalb von Kriens zwei Schafe gerissen - wahrscheinlich von einem Wolf. Die Behörden installierten dort Fotofallen, in die das Tier am 28. März tappte.

Am 9. April fand ein Förster im Eigental in der Gemeinde Schwarzenberg eine tote Gemse auf. Auch hier wurden Fotofallen gestellt. Angezogen vom toten Tier, konnte in der Nacht auf den 14. April der Wolf im Bild festgehalten werden.

Die Behörden gehen davon aus, dass es sich immer um dasselbe Tier gehandelt haben dürfte. Wölfe haben einen grossen Aktionsraum von 200 bis 400 Quadratkilometer und legen in einer Nacht Distanzen von bis zu 50 Kilometer zurück.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1