Spitex rechtes Limmattal
«Wir sind für neue Aufgaben gerüstet»

Mehr Platz und ruhigere Arbeitsabläufe – die Spitex rechtes Limmattal fühlt sich wohl in Weiningen. Sie ist damit bereit für den erwarteten Anstieg der Klienten.

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Spitex Weiningen

Spitex Weiningen

Limmattaler Zeitung

Sandro Zimmerli

«Noch sind wir nicht ganz eingerichtet. Trotzdem fühlen wir uns wohl», sagt Marianne Humbel, Geschäftsleiterin der Spitex rechtes Limmattal. Knapp ein Monat ist vergangen, seit die Spitex ihr Domizil von Oberengstringen an die Grossächerstrasse 21 nach Weiningen verlegt hat. Eine strenge Zeit, wie Humbel erklärt. «Wir waren auf die Unterstützung aller Mitarbeitenden angewiesen und haben deshalb auch einen Ferienstopp veranlasst. Es war unser Ziel, dass keiner unserer Klienten unter dem Umzug leiden muss», so Humbel. Diese Vorgabe sei erreicht worden. Man habe niemandem eine Absage erteilen müssen, der bei der Spitex um Hilfe ersuchte.

Zufrieden zeigt sich auch Paul Studer, Gemeindepräsident von Oetwil und Präsident der Spitex rechtes Limmattal. «Der Umzug ist genau so über die Bühne, wie wir uns das vorgestellt haben», hält er fest. Man sei der Meinung, dass die neuen Platzverhältnisse dem Personal entgegenkommen und das Arbeiten erleichtern werde.

Das wird auch nötig sein. Gemäss Humbel und Studer warten bereits neue Aufgaben auf die Spitex. «Es gibt Anzeichen dafür, dass immer mehr Patienten frühzeitig von den Spitälern an die Spitex verwiesen werden. Dies kann bedeuten, dass wir den Personalbestand aufstocken müssen», so Studer. Durch das neue Domizil sei man für diese Aufgabe gerüstet. Dem pflichtet auch Humbel bei: «Schon jetzt müssen wir Patienten Infusionen legen oder einen Verband wechseln. Das sind Aufgaben, die früher die Spitäler übernommen haben.»

Aufgaben, die man so in Oberengstringen nicht hätte bewältigen können. Dort wurden die Räumlichkeiten zu eng. «Wir hatten zu wenig Arbeitsplätze. Viele Mitarbeiter mussten sich gemeinsam einen Bürotisch teilen», erklärt Studer. Das hätte dazu geführt, dass ein ruhiger Tagesablauf nicht immer gewährleistet gewesen sei. «Eine wichtige Aufgabe unserer Mitarbeiter ist das Bereitstellen von Medikamenten für die Klienten. In Oberengstringen hatte man dazu kaum Platz und konnte diese Aufgabe auch nie ungestört verrichten», ergänzt Humbel.

Dies soll sich in den neuen Räumen ändern. «Wir haben rund doppelt so viel Platz wie früher und schätzen es sehr, dass verschiedene Arbeiten unter besseren Umständen verrichtet werden können», sagt Humbel.

Zudem sei die Lage wesentlich besser auf die Bedürfnisse der Spitex ausgerichtet. Das Gebäude befinde sich nicht mehr wie früher direkt in einem Wohnquartier. «Zum einem sind wir jetzt genau in der Mitte unseres Einzugsgebietes angesiedelt», so Humbel. Dieses umfasst Oberengstringen, Unterengstringen, Weiningen, Geroldswil und Oetwil. «Die zentrale Lage wirkt sich auf die Fahrkilometer aus. Diese sind tiefer als vorher», hält die Geschäftsleiterin fest. Zum anderen, so Humbel, habe sich auch die Parkplatzsituation entspannt. «Insgesamt arbeiten rund 50 Personen in der Spitex rechtes Limmattal. Täglich sind zwischen 15 und 20 Fahrzeuge im Einsatz, pro Monat werden rund 180 Personen betreut».

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