Büren
Wieder ohne Staub und Lärm

3,8 Mio. Franken hat Coop in die Modernisierung der Filiale im Aarestedtli investiert. Nach fast fünfmonatiger Aus- und Umbauzeit ist das Einkaufen für die Kundschaft wieder ohne Schikanen möglich.

Drucken
Teilen
Coop

Coop

Grenchner Tagblatt

Jürg Amsler

«Der Staub und Baulärm hat einem in den letzten Tagen fast ein wenig gefehlt.» Eva Jäggi, stellvertretende Filialleiterin im Coop Büren, wünscht sich die letzten Monate nicht zurück; denn zu gross ist die Freude über das «neue» Geschäft: «Die Unannehmlichkeiten sind schnell vergessen. Am Schluss steht das Positive im Vordergrund. Das Ladenkonzept ist übersichtlich, und wir können das Warenangebot viel besser präsentieren.» Das war während der fast fünfmonatigen Um- und Ausbauzeit nicht immer so. Die Regale mussten immer wieder umgestellt werden. Bei der Suche nach den gewünschten Produkten waren die Einkaufenden zum Teil von Baulärm und Staub begleitet.

«Es ist ganz klar, dass der Umsatz in den letzten Monaten zurückgegangen ist. Damit haben wir gerechnet.» Filialleiter Thomas Anderegg hat gewusst, was auf sein Team und ihn zukommt. «Die Einbussen hielten sich in Grenzen. Wir haben zum Glück eine sehr treue Stammkundschaft, die die Widerwärtigkeiten in Kauf genommen hat.» Anderegg wie Jäggi haben nicht nur Lob für die Kundinnen und Kunden übrig: «Auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben das Beste aus der Situation gemacht. Dank ihrem unermüdlichen und zusätzlichen Engagement war das tägliche Einkaufen immer möglich.»

Mit der Zeit Schritt halten

Die Coopfiliale Büren im Dreieck von Solothurn- und Bernstrasse wurde 1994 eröffnet. Bedürfnisse der Kundschaft und Ansprüche von Coop haben sich in diesen 15 Jahren geändert. Eine Modernisierung drängte sich deshalb auf. Neue Böden, neue Beleuchtung, Kühlmöbel der neusten Generation, neue Regale sowie eine aufgefrischte Einstellhalle sind die sichtbaren Zeichen des Um- und Ausbaus, der am 8. Januar in Angriff genommen wurde. Coop beschäftigt in Büren total 29 Mitarbeitende, davon zwei Lehrlinge. (sl)

Zentrumsfunktion ausüben

Hermann Käser, Gemeindepräsident von Büren, gestand anlässlich der offiziellen Eröffnung: «Einkaufen gehört nicht zu meinen Stärken. Aufgefallen ist mir jedoch letzten Samstag, als ich meine Frau bei den Besorgungen begleitete, dass die Einfahrt ins Parking viel einfacher ist. Der Betonpfeiler ist verschwunden.» Dies sei dank neuster Bautechnik möglich geworden, erklärte der für den Umbau zuständige Architekt. «Die Coopfiliale Büren ist nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stedtlis oft benutzter Einkaufsort, sondern für die ganze Region. Ähnlich wie der neugestaltete Bahnhof übernimmt die modernisierte Verkaufsstelle eine Zentrumsfunktion», so Käser.

Peter Schmid, Leiter der Coop Verkaufsregion Bern, liess die Gäste wissen, dass der Grossverteiler 3,8 Mio. Franken in den Um- und Ausbau der Filiale Büren investiert hat. Die Verkaufsfläche konnte wegen der Neukonzeption von Büro- und Lagerräumen um 121 m2 auf über 1000 m2 vergrössert werden (wir berichteten).

Mit der Modernisierung sei das schweizweite Konzept von Coop umgesetzt worden. «Ob in Lauterbrunnen, Bern oder Büren, die Läden sind alle nach dem gleichen Muster aufgebaut. Die Kundschaft soll sich in ihnen sofort wie zu Hause fühlen». Schmid versprach zudem: «Wir sind in Büren noch nicht fertig. Der vielfach bemängelte Eingangsbereich wird noch kundenfreundlicher umgestaltet