Abschluss und Höhepunkt der «Grüezi-Schweiz-Woche» im Südschwarzwald war der Holzfällerwettbewerb im Kurpark von Häusern am Sonntag. Fünf Forstwarte beider Nationen massen sich in Technik und Präzision, doch Geschicklichkeit und eine Portion Glück waren ebenso gefordert. Schon nach wenigen Minuten zeigten sich die ersten Schweissperlen in den Gesichtern der fünf Wettkämpfer: Mit Muskelkraft und einer Handsäge galt es, kleine Holzrugel zu sägen, um dann mit einem gezielten Schuss fünf Kegel zu Fall zu bringen.

Die Aufgabe wurde von den Teilnehmern unterschiedlich schnell gelöst.

Mitmachen zählt

Die Teilnehmer aus der Schweiz – Hans Heuberger aus Bad Zurzach sowie Jan und Nick Dietsche aus Klingnau – kämpften mit einigen Anfangsschwierigkeiten. Der Zeitverlust konnte jedoch beim Zusammensetzen einer Kettensäge, beim Erstellen einer Holzskulptur, beim Feuermachen, beim Leiternbauen und zum Schluss beim Bogenschiessen wettgemacht werden. Doch auch in diesem Jahr schaffte es kein Schweizer, den ersten Rang zu belegen. Jan Dietsche landete auf dem 2. Platz, Hans Heuberger und Nick Dietsche teilten sich den 4. Rang.

Zufrieden waren am Schluss alle, denn darin war man sich einig: Mitmachen an diesem Wettbewerb kommt vor der Klassierung.

Gute Nachbarschaft

Unter den vielen Gästen befand sich auch Beat Rudolf, Gemeindeammann aus Rietheim. Er sass mit seiner Familie im Publikum, feuerte die Wettkämpfer an und unterstützte sie mit kräftigem Applaus.

Thomas Kaiser, Bürgermeister von Häusern, überliess es seinem Schweizer Gast, dem Sieger den Wanderpokal zu überreichen. Eine schöne Geste, die das gute und entspannte Verhältnis der beiden Nachbarn unterstrich. (hdi)