Jessica Leibowitz hat sie alle eingefangen: diese verzweifelten Momente vor verschlossenen Türen, diese Gesichter, den Tränen nahe, dieses hilflose Anrennen. Es ist nicht schön, wenn sich die Türen just vor der Nase schliessen. 

Die Filmemacherin hat die Momente aus der New Yorker U-Bahn mit ihrem Team zu einem versöhnlichen Video zusammengeschnitten.

Mit Walzer geht alles leichter

Versöhnlich, weil die frustrierenden Bilder mit Johann Strauss' Walzer «An der schönen blauen Donau» unterlegt sind – das macht aus dem Pendler-Horror einen lockerleichten Tanz.

Und versöhnlich auch, weil das Video am Schluss auch noch Menschen zeigt, die es in letzter Hundertstelsekunde auf den U-Bahn-Zug schaffen. Denn das ist ja bekanntlich der grösste Sieg überhaupt der Pendler über den öffentlichen Verkehr. (smo)