Die Exporte fielen nominal um 17,3 Prozent auf 14,365 Mrd. Franken. Real, also um die Teuerung bereinigt, belief sich der Rückgang auf 16,3 Prozent. Neben der Wirtschaftskrise ist auch ein fehlender Arbeitstag für den Rückgang verantwortlich: Doch auch um diesen Faktor bereinigt gingen die Exporte 12,8 Prozent zurück.

Am härtesten traf es die Metallindustrie, deren Exporte nominal um 36,6 Prozent einbrachen. Auch die Textilindustrie und die Kunststoffindustrie büssten über 30 Prozent ein. Die Maschinen- und Elektronikindustrie sowie die Papier- und Grafische Industrie verbuchten ein Minus von je rund einem Viertel.

Die Uhrenindustrie büsste erneut 22,4 Prozent ein. Der Wert der ausgeführten Schweizer Uhren betrug im Februar noch 1,031 Mrd. Franken. Alle Uhrenkategorien verzeichneten Rückgänge. Stückzahlmässig wurden um 28,4 Prozent weniger oder insgesamt noch 1,4 Millionen Uhren exportiert. Am stärksten war die Abnahme dabei bei den Edelmetall- und Stahluhren.

Die Importe verringerten sich nominal um 13,7 Prozent auf 13,634 Mrd. Franken. Real beläuft sich der Rückgang auf 6,7 Prozent. Besonders ausgeprägt sanken die Importe von Rohstoffen und Halbfabrikaten, die um 30 Prozent abnahmen.

Bei den Konsumgütern fällt der Rückgang bei den Autos auf: Er belief sich auf 27 Prozent. Auch bei Unterhaltungselektronik (-21 Prozent) und Wohnungseinrichtungen (-14 Prozent) ist das Minus deutlich.