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Weniger Tempo, weniger Lärm

Konzeptvorschlag: Rümikon besschäftigt sich mit der Einführung einer Tempo-30-Zone. (Bild: Andreas Frossard)

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Konzeptvorschlag: Rümikon besschäftigt sich mit der Einführung einer Tempo-30-Zone. (Bild: Andreas Frossard)

Initianten möchten in Rümikon Tempo-30-Zonen einführen

Sollen im Dorfkern von Rümikon Tempo-30-Zonen eingeführt werden? An der Gemeindeversammlung übermorgen Freitag, 27. November, steht ein Kredit von 8000 Franken für die Erarbeitung eines Konzeptes zur Diskussion.

Rückblick: Die Initiative kam im Juni dieses Jahres von 21 Stimmberechtigten. Ihnen ist die Temporeduktion im Zusammenhang mit dem geplanten Spielplatz hinter dem Schulhaus ein Anliegen. Gleichzeitig werde die Wohnqualität durch verringerte Lärmemissionen steigen und der Dorfkern werde aufgewertet.

Zur Einführung von Tempo-30-Zonen muss ein Gutachten erstellt werden. Dieses bildet laut Gemeinderat einerseits die Basis für die kantonalen Behörden zur Bewilligung, andererseits diene es als Grundlage für die Erarbeitung der allenfalls notwendigen flankierenden baulichen Massnahmen. Kurz: Mit dem Gutachten verfüge die Gemeinde über alle relevanten Grundlagen inklusive Kostenangaben für den Grundsatzentscheid zur Einführung von Tempo-30-Zonen.

Im Weiteren entscheiden die Stimmberechtigten über den Voranschlag 2010 mit einem Steuerfuss von 120 Prozent, einen Kredit von 22 000 Franken für die Sanierung der Dorfstrasse, einen Kredit von 55 000 Franken für die Anschaffung eines neuen Presscontainers, einen Kredit von 18 000 Franken für die Einzäunung des Sportplatzes, einen Kredit von 21 000 Franken für den Einbau eines festen Belages beim Zugang zum Fussgängersteg, beim Zugang zu den Sitzbänken beim Sportplatz und bei den Parkplätzen entlang der Dorfstrasse sowie einen Zusatzkredit von 30 000 Franken für den Bau der Personenüberführung über die Kantonsstrasse.

Zur Erinnerung: Im Juni 2005 wurde der Kredit von 103 000 Franken für eine Personenüberführung bewilligt. In einer neu eingeholten Offerte ist laut Gemeinderat allerdings die Rede von knapp 134 000 Franken. Als Grund für die Mehrkosten nennt die Behörde die seit 2005 gestiegenen Preise. Und: Der Fussgängersteg werde zwei Meter länger, weil die Fundation Richtung Hang verschoben werde. (mhu)

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