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Welt-Pressefoto des Jahres: Die Hoffnung der Migranten auf ein Zeichen

Ein Foto mit afrikanischen Migranten in Dschibuti ist zum Welt-Pressefoto des Jahres 2013 gewählt worden. Der US-Fotograf John Stanmeyer gewann damit den mit 10'000 Euro dotierten renommierten Preis.

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Das sind die Pressefotos des Jahres
9 Bilder
Überlebende des Taifuns Haynan an einer Prozession - Phllipe Lopez
Eine Gruppe blinder Albino-Jungen in Indien - Brent Stirton
Streit in der Küche - Sara Naomi Lewkowicz
Eine Frau mit Kindern versteckt sich während einer Terrorattacke in einem Einkaufszentrum in Nairobi - Tyler Hicks
Burmesische Rebellen feiern beim Begräbnis ihres Kommandanten - Julius Schrank
Ein Unterkunft für syrische Flüchtlinge in Bulgarien - Alessandro Penso
Die krebskranke Athletin Nadja Casadei - Peter Holgersson
Ein Puma unterwegs im Umland von Los Angeles - Steve Winter

Das sind die Pressefotos des Jahres

Keystone

Das in der Zeitschrift "National Geographic" erschienene Foto zeigt eine Gruppe afrikanischer Migranten an der Küste Dschibutis in der Nacht. Sie halten ihre Handys in die Luft, in der Hoffnung, ein billiges Signal aus dem Nachbarland Somalia zu empfangen und Kontakt mit ihrer Familie aufnehmen zu können.

"Das Foto verbindet sehr eindrücklich viele aktuelle Themen", begründete Jury-Mitglied Jillian Edelstein die Entscheidung. "Technologie, Globalisierung, Migration, Armut, Verzweiflung."

Sammelplatz für Migranten

Dschibuti gilt als Sammelplatz für zahlreiche Migranten aus Somalia, Eritrea und Äthiopien vor ihrer Weiterreise nach Europa und den Mittleren Osten.

Insgesamt vergab die internationale Jury Preise in neun Kategorien an 53 Fotografen aus 25 Ländern. Zu diesem 57. Wettbewerb hatten mehr als 5700 Fotografen rund 98'000 Fotos eingeschickt.