Naturspektakel

Weisse Sanddünen: Und dann lag plötzlich Schnee in der Sahara

Schnee in der heissesten Wüste der Welt: Die Nord-Sahara in Algerien war für wenige Stunden weiss.

Schnee in der heissesten Wüste der Welt: Die Nord-Sahara in Algerien war für wenige Stunden weiss.

Es ist ein ganz seltenes Phänomen: Schnee in der Sahara – der heissesten Wüste der Welt. Doch genau dies war vergangenen Sonntag in Algerien der Fall. Es war der erste Mal seit 37 Jahren und nach wenigen Stunden war die weisse Decke auf den Sanddünen schon wieder verschwunden.

Die Aufnahmen wurden nahe der algerischen Stadt Ain Sefra gemacht. Diese liegt am Rande der Sahara, der heissesten Wüste der Welt. In Sommermonaten ist es in der 35'000-Einwohner-Stadt, die auch als nördliches Tor zur Sahara bezeichnet wird, im Schnitt über 37 Grad heiss.

Vergangenen Sonntag kam es in der Region zu einem äusserst seltenen Naturspektakel: Es schneite.

Ein Wetterphänomen, das es in den vergangenen 40 Jahren zuvor (seit Beginn der Aufzeichnungen) erst drei Mal gegeben hat. 

Allerdings scheint es sich in der näheren Vergangenheit etwas zu häufen: So schneite es bereits vor rund einem Jahr Ende Dezember 2016 und im Januar 2017 in der Sahara. Davor gab es jedoch nur 1979 Schnee in der Wüste. 

Der Anblick der verschneiten Sanddünen hielt auch diesmal allerdings nicht lange an. Mit den steigenden Temperaturen schmolz der Schnee rasch weg.

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