«Im Zuge eines Disputs stürzten sich Martina und ihre Mutter Melanie Molitor auf mich, verprügelten und kratzten mich», sagt Ex-Mann Thibault Hutin gegenüber «Blick». Am 23. September soll der Streit in der Wohnung von Hingis und Hutin in Feusisberg SZ eskaliert sein.

«Ich wehrte mich nach Kräften, da schlug mir Mario Widmer, der Lebenspartner von Melanie, den DVD-Player auf den Kopf», erzählte der ehemalige französische Springreiter, «die wollten mich massakrieren.»

Hutin hat nun die Konsequenzen gezogen und zeigte den Hingis-Clan bei der Kantonspolizei Schwyz an. Molitor, Widmer und Hingis wurden letzte Woche einvernommen.

Die Kantonspolizei Schwyz gibt zum Inhalt der Strafanzeige keine Auskunft. Hutin berichtete damals allerdings nicht nur von Prügel, sondern erhob auch Diebstahlvorwürfe und erzählte von einer SMS-Drohung.

Die Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln kümmert sich nun um den Fall. Die beiden Parteien hüllen sich in Schweigen. «Zwischen uns herrscht Funkstille», sagt Hutin, «ich will doch meine Aggressoren nicht kontaktieren.»

Angstzustände und Schlaflosigkeit

Nach den Vorfällen Ende September floh Hutin zurück in seine Heimatstadt Paris, um sich von den erlittenen Strapazen zu erholen.

Laut «Blick» konsultierte er dort auch einen Arzt: «Ich habe Quetschungen und Schrammen am Nacken, am Kopf und am rechten Unterarm. Der Doktor hat aber auch Anzeichen von Angstzuständen und Schlaflosigkeit diagnostiziert».

Rechtsanwalt Andreas Bieri (Ex-Verlobter von Hingis) hat Mühe mit den Vorwürfen von Hutin: «Dass Martina gewalttätig sein soll, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.»