Burgdorfer Ferienpass
Weben wie in Afrika

Der 31. Burgdorfer Ferienpass steht an – das Programm ist ab heute online In Scharen zieht der Ferienpass in Burgdorf die Kinder an. Neben Schwinger- und Töpferkursen soll diesen Sommer gar eine Exkursion in den Regenwald führen.

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Ferienpass

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Solothurner Zeitung

Julian Perrenoud

Vom 6. bis 19. Juli ist es so weit: Für die Kinder aus 16 Gemeinden lockt während der Schulferien die 31. Auflage des Burgdorfer Ferienpasses. Das Organisationskomitee erwartet über 1200 Teilnehmer. Für sie stehen einer oder mehrere der 240 Anlässe mit 5500 Plätzen bereit.
Das Programm ist vielfältig: Die Kinder können töpfern, kochen, backen. Die Polizei besuchen, den Fotografen oder den Alphornmacher. Sie können in der Hundeschule schnuppern und in der Fachhochschule. Für die, die es urchig mögen: Heuer gibt es im Hinblick auf das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2013 in Burgdorf sowohl Jodel- als auch Schwingerkurse.

Einen Hauch von Exotik verspricht das afrikanische Weben. Zwei Weber von der Elfenbeinküste werden den Kurs leiten. Diesen führt der Ferienpass erstmals durch. Dementsprechend gespannt auf das Ergebnis ist Evelyne Schäppi, Geschäftsleiterin der Stiftung Burgdorfer Ferienpass. «Für den Kurs erhielten wir im Vorfeld gute Referenzen. Wir schauen uns immer nach neuen Ideen um.»

Das Kursgeld alleine reicht nicht
Die Teilnahme am Ferienpass kostet pro Kind 25 Franken. Inbegriffen darin sind maximal fünf Kurse und Gutscheine für Kino, Badi oder Glacen. Die Kurswünsche der Kinder werden elektronisch erfasst. Bei überbuchten Kursen entscheidet das Los. Laut Schäppi sind Kartfahren, Ponyreiten oder der Berner Seilpark jedes Jahr ein Renner. Auf diese Kurse, so vermutet sie, werden sich die Kinder auch heuer stürzen. Ein weiterer Höhepunkt soll eine Exkursion in die Tropen werden - dem Masaola-Regenwald im Zürcher Zoo. Dieser Kurs beinhaltet eine betreute Übernachtung im Zoo, deshalb kostet er zusätzlich.

«Viele Veranstalter melden sich mittlerweile von alleine. Das ist toll.» Schäppi ist mit dem diesjährigen Programm zufrieden: Das 20-köpfige Team des Ferienpasses pflege gute Kontakte zu Veranstaltern. «Diese Zusammenarbeit erleichtert unsere Planung enorm.»
Alleine mit dem Kursgeld liesse sich der Ferienpass nicht finanzieren. Deshalb muss jede der 16 Gemeinden pro Kind 15 Franken bezahlen. Gönner, Spenden und die Stadt Burgdorf stützen die Stiftung zusätzlich.

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