Bohrpanne

Wasserfontänen nach Erdwärmebohrung in Wiesbaden

Nach einer Erdwärmebohrung tritt Wasser aus dem Boden

Nach einer Erdwärmebohrung tritt Wasser aus dem Boden

Es sprudelt und sprudelt: Eine Bohrpanne hat in Wiesbaden zu einem gewaltigen Wasseraustritt geführt. 24 Stunden nach der Panne beim hessischen Finanzministerium war der Schaden am Samstagmorgen noch nicht vollständig behoben.

Bei einer Erdwärmebohrung hatten Bauarbeiter am Donnerstag versehentlich in 130 Meter Tiefe eine unter Druck stehende Wasserblase getroffen. Die Folge war eine gewaltige Überschwemmung. Zeitweilig schossen Wasserfontänen viele Meter in die Höhe.

In der Nacht zum Freitag war es Fachleuten gelungen, das Hauptbohrloch mit Beton zu verfüllen. Am Freitag begannen sie dann mit einem zweiten Versuch, dieses Loch noch einmal aufzubohren und in grösserer Tiefe wieder zu verstopfen.

So könnten auch Nebenkanäle des Wasserlaufs verschlossen werden, aus denen noch immer Wasser sprudelt. Wie lange dieser zweite Versuch noch dauern würde, war am Samstag unklar.

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