Raucher sind als Nachbarn besonders unbeliebt, das zeigt eine aktuelle Studie des Immobilienportals «immowelt.ch». Jeden vierten Schweizer (24 Prozent) nerven qualmende Nachbarn. Denn auch wenn man grundsätzlich jedem sein Privatvergnügen gönnt: Wabert der blaue Dunst des Nachbarn über den Balkon oder das Treppenhaus in die eigene Wohnung, ist es mit der Toleranz schnell vorbei. Tabakliebhaber rangieren somit auf der Beliebtheitsskala unter Nachbarn ganz unten.

Nachtaktive Nachbarn ebenfalls unbeliebt

Doch nicht nur der Zigarettenqualm von nebenan belastet das gute Verhältnis unter Nachbarn, auch nächtliche Aktivitäten können schnell zum Zankapfel werden. 19 Prozent der Schweizer nervt es gehörig, wenn der Nachbar nachts die Waschmaschine laufen lässt oder sich ein Bad einlässt.

Genauso ungern wohnen die Schweizer Tür an Tür mit Tierliebhabern: 19 Prozent stört das Maunzen, Bellen oder Zwitschern aus der Nachbarwohnung. Auch spielende Kinder sind nicht selten Anlass für Spannungen, über sie ärgern sich 14 Prozent der Befragten.

Ältere Menschen sind nachsichtiger

Insgesamt ist das Verhältnis von angespannten und harmonischen Beziehungen zu den Nachbarn ausgeglichen: Zwar beschwert sich jeder Zweite über nervige Gewohnheiten des Nachbarn, genauso viele Menschen pflegen aber ein gutes Verhältnis.

Wie gross die Geduld mit den Eigenheiten der Mitmenschen ist, hängt auch vom Alter ab. Mit wachsender Lebenserfahrung scheinen die Schweizer immer gelassener zu werden: Nur 41 Prozent der über 60-Jährigen haben an ihren Nachbarn etwas auszusetzen, bei den 18- bis 29-Jährigen sind es 52 Prozent. Auch beim Geschlecht lassen sich Unterschiede erkennen: 53 Prozent der Frauen sind von ihren Nachbarn genervt, bei den Männern sind es nur 44 Prozent. (sda/nch)

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