Sizilien

Was in diesem Dorf vor 50 Jahren passierte und weshalb seither niemand mehr hier lebt

Weshalb in diesem Dorf seit 50 Jahren niemand mehr lebt

Poggioreale auf Sizilien: seit dem 14. Januar 1968 verlassen.

Das Dorf Poggioreale auf Sizilien ist eine gruselige Ruine: Obwohl seit über 50 Jahren verlassen, zeugt es noch immer von jener Nacht im Januar 1968, in der es unbewohnbar geworden ist.

Wer im Internet nach «Poggioreale» sucht, wird beispielsweise auf Wikipedia fündig, von einem Dorf 80 Kilometer südwestlich von Palermo ist hier die Rede. Und: «Das alte Dorf wurde 1642 in einer Höhe von 393 m in den Gibelliner Bergen gegründet. (...) Aus der Ferne scheint das Dorf intakt zu sein, es ist aber eine Geisterstadt.»

In der Nacht des 14. Januar 1968 ereignete sich in der Region ein Erdbeben und zerstörte nicht nur das Dorf Poggioreale, sondern riss auch 231 Menschen in den Tod. 

Die Behörden entschieden sich dafür, die Menschen umzusiedeln, ein Wiederaufbau war zu teuer. Und so entstand das neue Poggioreale – und seine Geisterstadt. (smo)

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