Supervollmond
Was den meisten von uns letzte Nacht entgangen ist

Der Vollmond und seine Nähe zur Erde lassen unseren nächtlichen Begleiter derzeit grösser aussehen als gewöhnlich. Weltweit bestaunten Nachtschwärmer den «Supervollmond». In der Schweiz blieb das Phänomen für die meisten hinter den Wolken verborgen.

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Viele wollten einen genaueren Blick auf den übergrossen Erdtrabanten werfen.

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Keystone

Gestern Abend um 19.43 Uhr stand der Mond in maximaler Erdnähe – rund 360'000 Kilometer. Der scheinbare Grössenunterschied zu seinem erdfernsten Punkt (rund 408'000 Kilometer) entspricht etwa dem eines 10-Rappenstücks zu einem 20-Rappenstück.

In der Schweiz brauchte es schon etwas Glück, um den Supervollmond in seiner ganzen Pracht zu sehen. Meist versperrte eine dicke Wolkendecke die Sicht.

Auch wenn der Mond nun wieder abnimmt, besteht noch eine kleine Hoffnung auf ein Himmelsspektakel: In der Nacht auf den Mittwoch kommt es zum Sternschnuppenregen der Perseiden und auch ein Teil der Wolken dürfte sich bis dahin auflösen. (cze)