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Was an Apples iPad gut geraten ist

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Der Technologieblog Gizmodo hat den IPad geteste. Sein Fazit: Es ist stabil, aber überraschend leicht. Fühlt sich geschmeidig an, sieht gut aus und hat eine schroffe Bauweise. Das Glas fühlt sich etwas Gummiartig an und das Gerät ist seeeehr schnell.

Brian Lam/Maxim Roubintchik (Guizmodo)

Apple ist nicht wirklich auf diesen Punkt eingegangen, aber das ist wohl der größte Vorteil des iPads: Die Geschwindigkeit. Es fühlt sich mindestens eine Generation schneller an als das iPhone 3GS. Hänger und Wartezeiten gehören der Vergangenheit an. Das Betriebssystem und die Apps sind so schnell, wie man es als technikbegeisterter Anwender vermuten würde.

Aufbau

Stellt euch vor, ihr haltet ein sehr sehr leichtes MacBook Pro in der Hand. Es ist kleiner, dünner und viel viel leichter. Oder stellt euch vor, ihr haltet ein riesiges iPhone in der Hand, das in ein Unibody-Gehäuse gepresst wurde. Das iPad fühlt sich wie eine Mischung aus diesen beiden Geräten an. Es liegt gut in der Hand und ist keineswegs zu schwer.

Der Bildschirm wirkt gut und stellt sogar kleine Schrift sehr gut dar. Die Reaktionsgeschwindigkeit des Touchscreens ist ein Traum.

Es gibt allerdings ein Problem: Den Home-Button. Im Porträt-Modus ist er relativ schwer zu treffen, weil die Daumen in der falschen Position sind - anders als beim iPhone. Ein Seiten-Knopf wie beim Kindle wäre sicherkeine schlechte Idee gewesen. Allerdings würde er Apples Minimalismus zerstören.

iBooks

Das hier ist eine optische Illusion. Allein schon der Effekt eine Seitentiefe zu haben, lässt die iBook-Anwendung viel echter wirken als einen Kindle. Einen solchen Effekt hatte für uns noch kein eBook-Reader auf dem Markt. Der Text ist scharf.

Obwohl der Bildschirm hell ist, soll er trotzdem angenehm für die Augen sein. Das können wir noch nicht beurteilen. Die Zeit wird es aber zeigen.

Bilder

Zoomen oder die Zangenbewegung sind noch da. Allerdings muss man sich diese deutlich schneller vorstellen. Schneller als iPhoto auf einem Core-2-Duo-Laptop.

Apps

Apps lassen sich in ihrer gewöhnlichen Auflösung abspielen oder sich auch auf die Bildschirmdiagonale strecken. Wie sehen sie aus? Ein ATV-Game, das wir ausprobiert haben, sah ziemlich gut aus. Viel mehr durch die Anzahl der Polygone beschränkt als durch die Skalierung. Das Ganze sieht einfach klar nach Apples Arbeit aus. Selbst wenn sie nicht Scharf wie eine Rasierklinge sind, haben sie doch eine gewisse Anmutung.

Browsen

Über WLAN ist die Gizmodo-Homepage recht schnell geladen. Der 9,7-Zoll-Bildschirm hat eine exzellente Größe. Damit auf Webseiten zu surfen ist deutlich angenehmer als mit dem iPhone. Man kann zwar immernoch zoomen, aber man braucht diese Funktion eigentlich nicht wirklich. Minuspunkt: Es gibt immernoch kein Flash. Wenn man also auf Webseiten surft, ärgert man sich über die ganzen weißen Flächen. Eine fatale Schwäche von Apples Mobilbrowser war noch nie offensichtlicher und noch nie lästiger.

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