Von Wintereinbruch überrascht

Wanderin blickt Tod in die Augen und verabschiedet sich per SMS von Eltern – doch sie hat ein Riesenglück

Wanderin blickte dem Tod in die Augen

Im Video: Eine deutsche Wanderin konnte im Nordosten der USA nur mit viel Glück und aufmerksamen Mitmenschen vor dem Erfrierungstod gerettet werden.

Die Deutsche ist seit fünf Monaten zu Fuss in den USA unterwegs. Sie startete an der mexikanischen Grenze. Ihr Ziel ist Kanada. Sie ist auf dem bekannten und 4279 Kilometer langen Fernwanderweg Pacific Crest Trail unterwegs. 

200 Kilometer von ihrem Ziel entfernt kommt es zum Drama: Nun wird sie vom Wintereinbruch überrascht. Im Tiefschnee läuft sie weiter, doch dann ist sie am Ende ihrer Kräfte. Ihren Eltern schreibt sie eine SMS. "Ich habe mich entschuldigt, das Risiko unterschätzt zu haben und auf dem Pacific Crest Trail gestorben zu sein."

Doch eine Amerikanerin, der sie wenige Tage zuvor begegnet ist, denkt an sie. Diese hat ein ungutes Gefühl und alarmiert die Polizei. Und die Helfer finden die verlorene Wanderin tatsächlich im weitläufigen Gebirge und bringen sie mit einem Helikopter in Sicherheit. 

Laut Rettungskräften hätte die 34-Jährige eine weitere Nacht wohl nicht überlebt. Wie nahe sie dem Erfrierungstod war, zeigt sich daran, dass sie zwei Tage nach der Rettung noch immer kein Gefühl in ihren Fingern hat. 

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