Streckt da etwas sein Hinterteil aus einer Höhle? Als Wanderer im Nordwesten von Mexiko in einer Felswand ein zotteliges Etwas entdecken, glauben sie, es mit einem schlafenden Pelztier zu tun zu haben.

Sie sind neugierig und tippen es mit einem Stock an. Ein schlafendes Tier zu wecken, ist per se keine gute Idee – in diesem Fall kommt es aber nicht zu einem plötzlichen Angriff, sondern zu einer Überraschung: Aus dem vermeintlichen Pelz krabbeln nach und nach zahlreiche Spinnen. Die Wanderer haben in ein Nest von Zitterspinnen gestochen – aus einem vermuteten Tier werden innert Kürze Tausende.

Zitterspinnen sind mit den Weberknechten verwandt und für Menschen ebenso harmlos. Geschlafen haben sie aber – sie sind laut Wikipedia nachtaktiv und ruhen gern an geschützten Orten wie Gesteinshöhlen.

Der Wanderer, der das Video auf Twitter geteilt hat, spicht von einer «erstaunlichen» Entdeckung, für so manchen Spinnenphobiker sind die Bilder hingegen wohl nur grausam. So oder so: Mittlerweile zählt der Tweet rund 29'000 Likes, diverse Medien haben das Video aufgegriffen. (smo)