«Wahlverwandtschaften» überzeugt

«Wahlverwandtschaften» überzeugt

«Wahlverwandtschaften» überzeugt

Zwölf Büros haben ihre Vorschläge eingereicht, «Wahlverwandtschaften» hat das Rennen gemacht: Der erste Schritt auf dem Weg zur Erweiterung des Alters- und Pflegeheims Würenlingen ist getan. Das Siegerprojekt stammt von den Architekten Birchmeier Uhlmann aus Zürich.

Michael Hunziker

Die Ausgangslage ist bekannt: Die WirnaVita AG, die Trägerin des Alters- und Pflegeheims Würenlingen, möchte das bestehende Heim erweitern. Dieses wurde 1991 und 1992 erstellt und verfügt über 32 Einzelzimmer. In einem Neubau, so lautete die Vorgabe, sollen 33 zusätzliche Zimmer entstehen und es soll eine dementengerechte Infrastruktur angeboten werden.

In zwei Sitzungen wurden die zwölf Vorschläge des Projektwettbewerbes beurteilt. In die engere Wahl schafften es vier Beiträge: «Paso Doble», «Agora», «senior und seniorita» sowie «Wahlverwandtschaften». Die Aufgaben seien sehr vielschichtig und anspruchsvoll gewesen, wird im Jurybericht ausgeführt. «Das Ergebnis zeigt, dass verschiedene konzeptionelle Ansätze möglich sind.» Die Jury habe sich intensiv bemüht, alle Vorschläge zu verstehen und ihre Vor- und Nachteile zu erkennen. «Die Vielfalt der Projekte und die hohe Qualität der Beiträge zeugen von einer sorgfältigen Auseinandersetzung mit der gestellten Aufgabe.»

Ausstellung für Bevölkerung

In einer nächsten Phase wird das Siegerprojekt «Wahlverwandtschaften» zum auflagereifen Bauprojekt ausgearbeitet. Die Vorschläge werden der Bevölkerung in der Kaffeestube des Schulhauses Weissenstein in Würenlingen präsentiert. Die Ausstellung ist geöffnet am: Donnerstag/Freitag, 21./22. Januar, und Montag, 25. Januar, 17 bis 20 Uhr; Samstag/Sonntag, 23./24. Januar, 12 bis 17 Uhr.

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