Seifenkisten

Waghalsige junge Rennpiloten in ihren tollen Kisten

Fast wie im Formel-1-Zirkus: Die jungen Rennpiloten gaben auf der schikanenreichen Zeiher Rennstrecke alles. (sfa)

Seifenkisten

Fast wie im Formel-1-Zirkus: Die jungen Rennpiloten gaben auf der schikanenreichen Zeiher Rennstrecke alles. (sfa)

Das beliebte Seifenkistenrennen auf der Eichwaldstrasse in Zeihen konnte einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen.

Sonja Fasler Hübner

Mit 49 jungen Rennpilotinnen und -piloten konnte das Seifenkistenrennen vom vergangenen Sonntag in Zeihen einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen. Unter den Anfeuerungsrufen des Publikums entlang der Eichwaldstrasse waren waghalsige Fahrten zu bestaunen, die allesamt aber glimpflich abliefen. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite als die 7- bis 17-jährigen Kids in drei Alterskategorien und vorgeschriebener Rennmontur starteten. Während der schnellste Rennpilot seine drei Läufe auf der kurvenreichen Strecke in 178,86 Sekunden bewältigte, brauchte der langsamste 479,52 Sekunden.

Das Seifenkistenrennen begann bereits am Vormittag und dauerte, unterbrochen von einer Mittagspause, bis am Abend. Immerhin musste jeder Rennpilot die Strecke dreimal meistern, möglichst schnell natürlich, aber auch ohne die slalomartig aufgebauten Schikanen zu touchieren. Natürlich klappte das nicht immer ganz, was das Rennen für die zahlreich aufmarschierten Zuschauer umso spannender machte.

Im Einsatz waren 24 schnittige Seifenkisten, teilweise Eigenkreationen der Teilnehmer, teilweise zugemietet vom Veranstalter. Kommentiert wurde der «Grand Prix von Zeihen» wie immer von Matthias Renevey, welcher mit witzig-bissigen Sprüchen für zusätzliche Unterhaltung sorgte.

Bereits ein traditionelles Rennen

Die IG Seifenkistenderby organisierte das Rennen bereits zum dritten Mal. Schon zuvor gab es in Zeihen ein Seifenkistenrennen, welches vorher von der Elterngruppe achtmal organisiert worden war und auf einer Strecke vom Eichwald in Richtung Bahnhof durchgeführt wurde. Mit der neuen Strecke seit 2007 auf einem rund 400 Meter langen Teilstück der Eichwaldstrasse findet der Anlass sozusagen mitten im Dorf statt und ist für Teilnehmer und Zuschauer optimal erreichbar. Mit dem diesjährigen Rennverlauf ist die IG Seifenkistenderby mehr als zufrieden, wie OK-Präsident Heinz Birri bestätigte.

Heuballen sei Dank

Das sonnige Wetter bot ideale Bedingungen und nicht zuletzt dank entsprechenden Vorkehrungen wie Strohballen und aufmerksamen Streckenposten entlang der Strecke kam es zu keinen nennenswerten Unfällen. Insgesamt sorgten rund 31 Helferinnen und Helfer für einen reibungslosen Ablauf des Renngeschehens.

Auszug aus den Ranglisten: Kategorie A (Jahrgang 1992-1996) 1. Christoph Wyser (178.86), 2. Marcel Portmann (188.73), 3. Alessandro Finazzi (192.45). Kategorie B (Jg. 1997-1999) 1. David Schraner (198.62), 2. Jeremias Bitter (200.61), 3. Patric Rügge (201.63). Kategorie C (Jg. 2000-2002) 1. Francesco Finazzi (203.87), 2. Gian-Luca Riner (204.39), 3. Nicola Christen (224.61).

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