Das Ausmass des Vulkanausbruchs stellten Parkwächter demnach bei einem Flug über die unbewohnte Insel fest. Die Ausbruchsstelle befindet sich rund 500 Meter vom Krater des La Cumbre entfernt an der Südwestseite des Vulkans. Der Lavastrom war 200 Meter lang und zehn Meter breit.

Andere Inseln wie das benachbarte von Menschen bewohnte Eiland Isabela waren nicht bedroht, wie der Galapagos-Naturpark weiter mitteilte.

Die Gruppe der 30 Galapagos-Inseln liegt etwa tausend Kilometer von der ecuadorianischen Küste entfernt. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und beherbergen viele Tierarten, die nur dort vorkommen, wie etwa Riesenschildkröten, Galapagos-Meerechsen und Darwin-Finken.

Die abgeschiedene ecuadorianische Inselgruppe im Pazifik wurde 2007 auf die Liste der bedrohten Weltnaturerbe-Stätten gesetzt.