Indonesien

Vulkan Sinabung speit kilometerhohe Aschewolke

Menschen verlassen ihre Dörfer und bringen sich in Sicherheit

Menschen verlassen ihre Dörfer und bringen sich in Sicherheit

Eine kilometerhohe Aschewolke hat am Freitag den bisher heftigsten Ausbruch des indonesischen Vulkans Sinabung begleitet. 13 Minuten lang spie der Vulkan auf der Insel Sumatra am frühen Morgen eine drei Kilometer hohe Aschewolke.

Die Eruption sei noch in rund acht Kilometer Entfernung zu spüren gewesen, sagte der für die Regierung arbeitende Vulkanologe Agus Budianto der Nachrichtenagentur AFP. Dies sei der bisher grösste Ausbruch gewesen, seit der Vulkan am Sonntag erstmals seit rund 400 Jahren wieder aktiv wurde, sagte Budianto.

Zehntausende Menschen hatten sich seit dem Ausbruch des Vulkans in Sicherheit gebracht. Einige verliessen die Notunterkünfte allerdings in den vergangenen Tagen bereits wieder. Andere hatten sich ohnehin geweigert, ihre Häuser wegen des Vulkanausbruchs zu verlassen.

Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, dort stossen gleich mehrere Kontinentalplatten aneinander. Diese sind ständig in Bewegung und lösen so Erdbeben oder Vulkanausbrüche aus. In Indonesien gibt es mit rund 70 so viele aktive Vulkane wie in keinem anderen Land.

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