Burkert

Vreni Meuwly vollzog Baggerstich

Beabsichtigter Landschaden: Gemeindeammann Vreni Meuwly im Bagger; davor Vertreter von Planung, Ausführung und Verbandsseite.

Baggerstich Mutschellen

Beabsichtigter Landschaden: Gemeindeammann Vreni Meuwly im Bagger; davor Vertreter von Planung, Ausführung und Verbandsseite.

Das Wiesland des Burkertsmattgeländes weist seit Montg erste Bauspuren auf. Unter Anleitung von Maschinist Erich Huber führte Widens Gemeindeammann Vreni Meuwly im Baggersitz den Spatenstich aus respektive den Baggerschaufelstich. Dieser galt der Öffnung des Pflanzerbachs und somit dem kleinen ersten Teil des Mutscheller Grossprojekts Sport-, Freizeit- und Begegnungszentrum. «Die Warterei ist endlich vorbei», sagte Vreni Meuwly, «die Mutscheller sehnten den Baubeginn seit langem herbei.»

Mitte September fertig gestellt

Auf einer Länge von 600 Metern wird der hier seit gut 70 Jahren eingedolte Pflanzerbach wieder ans Tageslicht geholt. Der Gemeindeverband Bukertsmatt sowie der Kanton Aargau als Bauherr sind überzeugt, dass Öffnung und Bepflanzung des Bachs nicht nur einen optischen, sondern auch einen bachtlichen ökologischen Mehrwert bewirken .

Mitte September will das mit der Öffnung betraute Bauunternehmen Graf (Zufikon) das Werk vollenden. Zum Projekt gehört auch eine kleine Holzbrücke für Fussgänger und Velofahrer beim Kirchweg.

Die Öffnungskosten sind recht happig, sie betragen 721 000 Franken. Bund und Kanton Aargau bezahlen je rund 200 000 Franken. 150 000 Franken muss die Einwohnergemeinde Widen berappen, 50 000 Franken die Ortsbürgergemeinde Widen und 120 000 Franken der Gemeindeverband Burkertsmatt.

Hoffnung auf 4 Millionen

Den Spatenstich zum Bau des regionalen Zentrums will man im Spätherbst ausführen. Die Kosten samt Teuerung und Minergie-Standard werden rund 24 Millionen Franken betragen. Kürzlich reisten Gemeindeverbandspräsident Peter Spring und Baukommissionspräsident Marcel Signer in die Kantonshauptstadt. In Aarau stellten sie das aktualisierte Grossprojekt Kantonsvertretern vor.

Dies in der Absicht, dass «Aarau» aus dem kantonalen Sport-Toto-Fonds einen ansehnlichen Zustupf spricht, der sowohl die aufgelaufene Teuerung als auch den nachträglich festgelegten Minergie-Standard berücksichtigt. «Wir dürfen mit einem Beitrag von 3 bis 4 Mio. Franken rechnen», sagte Baukommissionspräsident Marcel Signer, «und hoffen selbstverständlich auf 4 Millionen Franken.»

Bleibt Steiner AG bei Stange?

Das grosse Thema im Gemeindeverband Burkertsmatt ist die Erneuerung des abgelaufenen Vertrags mit der Generalunternehmung Karl Steiner AG (Zürich). In eineinhalb Monaten soll bekannt sein, ob die Firma die neue Verbandsofferte zur Realisierung des Sportzentrums akzeptiert.

Falls wider Erwarten nicht, müsste der Gemeindeverband eine Neuausschreibung des Grossprojekts vornehmen. Dann würde der geplante Baubeginn - Spätherbst 2009 - garantiert ins Wasser fallen, genauso der Fertigstellungstermin Frühsommer 2011.

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