Ein Wanderer hatte das verletzte Tier am Mittwoch gefunden, wie «20 Minuten» berichtet. Zum Glück. Fast 24 Stunden habe der Kater in der schmerzhaften Situation ausharren müssen, wie Valérie Derivaz, Präsidentin von der Organisation «SOS Chats» gegenüber «20minutes.ch» sagte. Die Fliegen hätten bereits Eier in seine Wunde gelegt.

Mit Säge und Brecheisen

Doch von seiner Erlösung trennten den Kater nach Eintreffen seiner Retter noch immer drei geschlagene Stunden. Die Helfer von «SOS Chats» schafften es nicht allein, das Büsi zu befreien.

Sie riefen die Feuerwehr und diese konnte den Ast, der aus dem Boden ragte, schliesslich über der Katze absägen und unter ihrem Körper mit einem Brecheisen abtrennen. Ein herbeigerufener Tierarzt narkotisierte das Tier.

Mit der Zeit wurde es dunkel und zwischenzeitlich goss es in Strömen, wie das Youtube-Video der Rettungsaktion zeigt. Doch schliesslich war das Büsi befreit und konnte in die Praxis des Tierarztes gebracht werden, wo dieser den Ast aus dem Tierkörper entfernte.

Es geht ihm schon besser: Vlad erholt sich von seinen Strapazen.

Es geht ihm schon besser: Vlad erholt sich von seinen Strapazen.

Laut «20 Minuten» ist das Büsi knapp dem Tod entkommen. Der Ast hatt nur das Hüftfett durchbohrt und Oberschenkelarterie oder Bauchdecke verfehlt.

Die Retter von «SOS Chats» gaben dem roten Kater den Namen «Vlad» – in Anlehnung an den Prinzen aus Rumänien, der seine Feinde aufspiesste. Prinz Vlad gilt als Vorlage für «Dracula».

Vlad erholt sich nun bei «SOS Chats» von den Strapazen und die Retter hoffen, dass sich bald ein Besitzer meldet. (smo)