Tauchunfall

Vierwaldstättersee: Verunglückte Taucher waren mit Tauchlehrer unterwegs

Vierwaldstättersee bei Beckenried (Archiv)

Vierwaldstättersee bei Beckenried (Archiv)

Die beiden Taucher, die am 28. März im Vierwaldstättersee zu Tode kamen, waren mit einem Tauchlehrer unterwegs gewesen. Dieser hatte den Tauchgang wegen Übelkeit abgebrochen.

Der 30-jährige Tauchlehrer hatte den Tauchgang bei Beckenried NW wegen Übelkeit abgebrochen und war aufgestiegen. Die anderen Taucher, zwei 20 und 22 Jahre alte Brüder, kamen beim Aufstieg ums Leben.

Gemäss Vonwil war der Überlebende freischaffender Tauchlehrer und als Ausbildner der beiden Brüder tätig gewesen. Die Elsässer waren auch privat Kollegen. Offen ist, ob der Tauchgang bei Beckenried ein bezahlter Lehrtauchgang gewesen war oder eher ein Ausflug.

Als erfahrenster der drei Taucher hatte der Überlebende aber so oder so eine Schutz- und Aufsichtspflicht. Ob er diese wahrgenommen hat, wird nun vom Verhöramt abgeklärt. Es handle sich erst um eine Voruntersuchung und noch um kein Strafverfahren, betonte Vonwil.

Gemäss Vonwil waren die beiden tödlich Verunglückten keine absoluten Anfänger, sondern verfügten über zwei französische Brevets. Der Tauchlehrer hat ebenfalls ein französisches Diplom.

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