Prozess

Vierfachmord Rupperswil: Aargauer Polizeioffizier freigesprochen

Fall Rupperswil: Prozessauftakt gegen Polizisten wegen Amtsgeheimnisverletzung

Fall Rupperswil: Prozessauftakt gegen Polizisten wegen Amtsgeheimnisverletzung

Das Bezirksgericht Baden AG hat einen Aargauer Polizeioffizier vom Vorwurf der Amtsgeheimnisverletzung freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft warf dem Offizier vor, im Zusammenhang mit dem Vierfachmord in Rupperswil AG Täterwissen ausgeplaudert zu haben.

Verantworten musste sich am Montag der 64-jährige Forensik-Chef der Kantonspolizei. Er war wegen mehrfacher Amtsgeheimnisverletzung und mehrfach versuchter Anstiftung zum falschen Zeugnis angeklagt gewesen. Die Anklage forderte eine bedingte Geldstrafe und eine Busse.

Der angeklagte Polizeioffizier, der seit bald 40 Jahren bei der Kantonspolizei arbeitet, bestritt die Vorwürfe bei der Befragung vor dem Bezirksgericht. Es sei auch für ihn klar gewesen, dass kein Täterwissen kommuniziert werde.

Dem Mann war vorgeworfen worden, zwei Personen aus seinem familiären Umfeld geheime Ermittlungserkenntnisse - die Tötungsart - zum Vierfachmord Rupperswil weitergegeben zu haben. Der rechtskräftig verurteilte Mörder, ein heute 37 Jahre alter Schweizer, hatte den Opfern am 21. Dezember 2015 die Kehlen mit einem Küchenmesser durchgeschnitten.

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