«Abermillionen!»

Verstörend: Texaner filmt massives Fischsterben im Golf von Mexiko

Brutal: Texaner filmt massives Fischsterben im Golf von Mexiko

Viele sind tot, andere zappeln um ihr Leben: das Fisch-Sterben bei Matagorda.

Millionen von Fischen treiben tot oder sterbend in der Bucht von Matagorda. Der Texaner Kyle Naegeli hat mit Kamera und Drohne verstörende Bilder gemacht und ins Netz gestellt. Liegt es am Sauerstoff?

Kyle Naegeli, der sich auf Youtube «Fish Whisperer», «Fischflüsterer», nennt, kann es selbst kaum glauben. «So etwas Verrücktes habe ich in meinem Leben noch nie gesehen», hört man ihn sagen, während das Video zeigt, wie er mit der Kamera am Flussufer entlang geht.

Da ist kaum mehr Wasser zu sehen – nur noch Fische, die an der Oberfläche treiben. Viele tot, einige wild zappelnd in ihrem offensichtlich aussichtslosen Überlebenskampf.

«Es sind Abermillionen», sagt Naegeli. Die toten Fische hat es massenweise an die Küste gespült. Es seien mehrheitlich Menhaden, eine Heringsart, so der junge Fischer. Darunter auch Flundern, Forellen und Rote Trommler.

Der Küstenkanal bei Matagorda – hier ist Kyle Naegelis Video entstanden.

Am Schluss seines Video fordert der «Fischflüsterer» seine Zuschauer auf, ihm bei der Suche nach den Gründen für das Fischsterben zu helfen. Auf Youtube rätseln die User deshalb über Dünger-Verschmutzung, Algen und Sauerstoff-Abbau.

Das machen die Behörden

Laut den texanischen Behörden kann Fischsterben vor allem auftreten, wenn es zu wenig Sauerstoff im Wasser hat – dies könne natürliche oder auch von Menschen verursachte Gründe haben.

Auf der Seite der texanischen Kommission für Umweltqualität ist zudem zu lesen, dass aufgrund von Wasserproben bekannt ist, dass die pH- und Sauerstoffwerte in der Region zeitweise ausserhalb des gesunden Rahmens liegen. Ein staatliches Projekt hat deshalb zum Ziel, die Wasserqualität genauer zu beurteilen und zu verbessern. (smo)

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