Seit vier Jahren organisiert die TCS Sektion Solothurn einmal im Jahr einen Familientag zum Thema «Verkehrssicherheit». Der diesjährige Sicherheitstag fand wiederum auf dem TCS-Gelände beim Campingplatz in Solothurn statt und lockte am Sonntag zahlreiche Familien und Einzelpersonen an.

TCS-Geschäftsführer Stefan Ingold zieht eine positive Bilanz: «Der Familientag wurde auch in diesem Jahr sehr gut besucht.» Seiner Schätzung nach waren gegen 1000 Personen auf dem Gelände. «Es zeigt sich, dass die Verkehrssicherheit ein Thema ist, zu dem sich viele Gedanken machen», meinte er weiter.

«Das Interesse ist gerade bei Familien sehr gross.» Am Familientag gab es auch einiges zu sehen und zu erleben. So war neben dem TCS, der ein Patrouillenfahrzeug zeigte und mit Informationsständen und einem Verkaufsstand mit Velohelmen präsent war, beispielsweise auch die Feuerwehr vor Ort.

Hier konnte man nicht nur die Ausrüstung und ein Tanklöschfahrzeug bestaunen, sondern auf einem kleinen Parcours auch seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Zudem konnte bei Fielmann Optik die Welt durch eine «Alkoholbrille» betrachtet werden und beim TCS-Camping konnte man Elektro-Flyer- Velos mieten und ausprobieren.

Abwechslungsreiches Angebot

Auf grosses Interesse stiess das Rettungsfahrzeug der Solothurner Spitäler AG und die Polizei mit ihrem neuen Gurtschlitten, der zum ersten Mal am Verkehrssicherheitstag im Einsatz stand. Bootsfahrten standen ebenfalls hoch im Kurs. Ein Renner beim jüngeren Publikum war der Geschicklichkeitsparcours mit den Mini-Scootern.

Bereits zum zweiten Mal fand auch die Aare-Velotour statt. Rund 100 Personen nahmen die Strecke (22 oder 12 Kilometer) von Solothurn nach Grenchen (oder Altreu) und zurück unter die Räder.

«Das sind etwa gleich viele im letzten Jahr», erinnert sich Ingold und meint weiter: «Wahrscheinlich hat uns hier die unsichere Witterung einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht.» Mit 100 Teilnehmern sei man grundsätzlich aber mehr als zufrieden.

Nach dem diesjährigen Erfolg sei schon ziemlich sicher, dass es auch im kommenden Jahr einen «Familientag Verkehrssicherheit» geben wird. «Wenn wir damit – was ja niemand nachprüfen kann – nur einen einzigen tödlichen Unfall verhindern können, hat sich der ganze Aufwand bereits gelohnt.» pgm