Vergangenheit kennen, um die Gegenwart zu verstehen

In Aesch sprach Nationalrat Max Binder

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Aargauer Zeitung

Wer die Geschichte und damit die Herkunft, den Weg zum Heute bewusst oder unbewusst ausblende, der werde Mühe haben, die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft dem Willen von Land und Volk entsprechend zu gestalten, sagte Nationalrat Max Binder (SVP) aus Illnau an der 1.-August-Feier beim Aescher Forsthaus.

Binder forderte denn auch, die Geschichte ernst zu nehmen und aus der Geschichte zu lernen. Das heisse, Positives zu bewahren und fortzusetzen, Negatives zu verändern und zu verbessern und Neuem nicht verschlossen zu sein.

Die Stärken vermehrt leben

Es sei ein Gebot der Stunde, das Selbstbewusstsein, das Selbstverständnis, das Selbstvertrauen und den gesunden Nationalstolz des Schweizervolks wieder herzustellen. Er stelle in der Politik fest, dass man sich laufend und grundlos für die Schweiz entschuldige.

Dabei sei die Schweiz eine Perle, wie ihm der haitianische Parlamentspräsident einmal gesagt habe. Ob wir uns das noch bewusst seien? Vieles sei zur Selbstverständlichkeit verkommen, was die tiefe Stimmbeteiligung vermuten lasse. Er frage sich ernsthaft, weshalb wir nicht bessere Patrioten seien. Binder wandte sich gegen eine nur so genannt fortschrittliche Politik, welche die Schweiz in internationale Organisationen einbinden wolle. Wer den eigenen Weg verlasse, tue das nicht aus Stärke, sondern aus Schwäche. (fuo)