Von 1984 bis 2000 hat die ETH Zürich beim Schützenhaus Obfelden einen Herkunftsversuch mit Walnuss-Bäumen unterschiedlicher natürlicher Herkunft betrieben. Die einzigartige Versuchsfläche ist in Fachkreisen über die Landesgrenze hinaus bekannt. Regelmässig wird sie auch heute noch besucht - von Akademikern und Forst-Fachleuten, aber auch von interessierten Laien.

Am vergangenen Montagnachmittag hat der Langzeitversuch einen argen Dämpfer erlitten: Rund zehn zehnjährige Nussbäume wurden - scheinbar aus purer Zerstörungswut - abgesägt. Ein grosser Verlust: «Die Pflanzen stammen aus Urwäldern aus Kirgistan und können nicht mehr ersetzt werden», erklärt Hansjörg Lüthy, Jahrzehntelang Betreuer der Versuchsfläche. (tst.)