Uster mit 17 Prozent weniger Umsatz, aber höherem Reingewinn

Logo von Uster Technologies

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Weniger Umsatz, aber trotzdem ein höherer Reingewinn: Das Technologie-Unternehmen Uster hat zwar vor allem in zweiten Halbjahr die Finanzkrise zu spüren bekommen, doch unter dem Strich bleibt für 2008 ein Gewinn von 5,3 Mio. Franken.

Im Vorjahr waren es nur rund 3,6 Mio. Franken. Der Betriebsgewinn (EBIT) hat sich aber um über 40 Prozent von rund 33,7 Mio. Fr. im Vorjahr auf 18,9 Mio. Fr. reduziert. Das Vorsteuerergebnis ist von über 52 Mio. Fr. auf 34,2 Mio. Fr. eingebrochen.

Das Unternehmen bezeichnet die Gewinnzahlen in der Mitteilung vom Montag als "solid", was unter anderem der "schnellen Anpassung der Kostenstruktur" zu verdanken sei. Uster Technologies hatte im November angekündigt, die Belegschaft weltweit um 10 Prozent zu reduzieren.

Der Umsatzeinbruch von 17 Prozent auf 154,9 Mio. Fr. habe vor allem mit dem Nachfrageeinbruch im zweiten Halbjahr zu tun, heisst es in der Mitteilung weiter. Auch für die kommenden Monate sieht Uster Technologies keine Besserung. Darum wird der Generalversammlung der Verzicht auf eine Dividende vorgeschlagen.

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