Hurrikane

US-Wetterbehörde: 2010 gibt es mehr Hurrikane

Orange Beach (Alabama) nach "Ivan" im Sept. 2004

Orange Beach (Alabama) nach "Ivan" im Sept. 2004

Nach einer eher ruhigen Hurrikan-Saison 2009 erwartet die US-Wetterbehörde NOAA 2010 deutlich mehr und heftigere Stürme. «Es gibt eine 85-prozentige Chance auf eine überdurchschnittliche Hurrikan-Saison», sagte Behördenchefin Jane Lubchenco in Washington.

Es seien drei bis sieben Wirbelstürme mit starker Zerstörungskraft zu erwarten - das sind Hurrikane mit Windgeschwindigkeiten von 178 Kilometern pro Stunde und mehr. Die Saison dauert immer vom 1. Juni bis 1. November.

Die Vorhersage prognostiziert ausserdem 14 bis 23 Stürme, denen ein Name gegeben wird. Dazu sind Windgeschwindigkeiten von mindestens 63 Stundenkilometern nötig. Darunter könnten laut NOAA acht bis 14 Hurrikane sein, die es auf mindestens 119 Stundenkilometer bringen. In der vergangenen Saison hatte es lediglich drei Hurrikane gegeben.

"Wenn diese Vorhersage zutrifft, könnte diese Saison eine der aktiveren sein", sagte Lubchenco. Die US-Wetterbehörde ist nicht immer treffsicher: Für das vergangene Jahr hatte die NOAA vier bis sieben Hurrikane prognostiziert.

Die Saison 2008 stellte sich dagegen als besonders zerstörerisch heraus: Damals gab es acht Hurrikane, darunter fünf starke. Besonders verheerend war der Wirbelsturm "Gustav", der in der Karibik hunderte Menschen tötete und Milliardenschäden anrichtete.

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