"Was seit 90 Jahren als AIG bestand, wird mit der Zeit nicht mehr existieren", erklärte Liddy. Insbesondere werde die Sparte für Finanzprodukte, die im Zentrum der Krise steht, innerhalb von vier Jahren von Grund auf saniert.

Die Sparte Financial Products verwaltet laut Liddy Risiko-Papiere im Nominalwert von 1,6 Billionen Dollar. AIG teilte unterdessen mit, der New Yorker Firmensitz solle verkauft werden.

"AIG evaluiert den Verkauf der Immobilien seines Sitzes an der Ecke Pine Street-Wall Street", teilte ein Firmensprecher mit. Dies sei Teil der Bemühungen, die Bilanz zu sanieren.

Die "New York Post" veranschlagte die möglichen Einnahmen auf maximal 100 Millionen Dollar. Der Firmensitz befindet sich dort seit den 70er Jahren. Die US-Regierung stellte zur Rettung von AIG in den vergangenen Monaten 180 Milliarden Dollar zur Verfügung.