US-Staat Vermont legalisiert Homosexuellen-Ehe

Gegner der Homo-Ehe, Gouverneur Douglas

Gegner der Homo-Ehe, Gouverneur Douglas

In den USA erklären immer mehr Bundesstaaten die Ehe von gleichgeschlechtlichen Partnern für rechtens. Am Dienstag stimmte das Parlament von Vermont mit grosser Mehrheit und gegen den Widerstand von Gouverneur Jim Douglas als vierter US-Staat dafür, Homo-Ehen zu legalisieren.

Vermont ist der erste Staat, in dem das Recht durch eine Kongressabstimmung verankert wurde. In Iowa, Massachusetts und Connecticut hatten sich hingegen die Gerichte eingeschaltet und entsprechende Entscheidungen getroffen.

"Der Kampf für gleiche Rechte ist niemals leicht", sagte der amtierende Senatspräsident von Vermont, Peter Shumlin. "Ich war nie stolzer auf Vermont, weil wir der erste Staat sind, der die Gleichstellung nicht wegen einer Gerichtsentscheidung vollzieht, sondern weil es einfach der richtige Schritt ist."

Erst am vergangenen Freitag war in Iowa die Homo-Ehe für rechtens erklärt worden. Das Oberste Gericht des Staates im Mittleren Westen hatte ein Gesetz aus dem Jahr 1998 für nicht verfassungsgemäss erklärt, nachdem es Ehen nur zwischen Mann und Frau gibt.

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